Zeitschriften aus dem Oncken Verlag:



DIE GEMEINDE
Reportagen, Nachrichten, Bibelarbeiten,...


Frieden für Sie
Die Zeitschrift enthält kurze und...


Miteinander unterwegs
Magazin mit unterhaltsamen und ...


Jungscharhelfer
Hier werden Stundenentwürfe,...


Theologisches Gespräch
Für Pastorinnen und Pastoren,...

SUCHE
TITEL AUTOR
SCHNELLBESTELLUNG:

ISBN / Bestellnummer
Aktueller Tipp:
DVD-Tipps



Die Fußball-Bibel
Jürgen Klopp betet, Lewis Holtby bekreuzigt sich und Cacau steigt als Prediger...
 Details 
9,99 €

Rubart, James L.
Das Haus an der Küste
Alles beginnt mit einem Brief. Ein entfernter Verwandter vererbt Micha Taylor...
 Details 
16,99 €

Tarbett, Debbie
Fünf kleine Raupenkinder und das große Wunder
Fünf lustige und spannende Abenteuer haben die fröhlichen kleinen Raupen in...
 Details 
6,99 €


Schön, dass es Dich gibt (Mini-Konfitüre)
Süße GrüßeVerschenken Sie kleine Köstlichkeiten, die den Tag versüßen. Eine ne...
 Details 
3,50 €

Unsere Schnäppchen-CD des Monats
Gauntt, Cae
Was uns bleibt - Schnäppchen-CD
Es ist mehr als ein "Best Of". Das neue Album von Cae Gauntt ist ein Geschenk...
 Details 
statt 17,99€
15,99 €
Oncken-News DIE GEMEINDE Anzeige auf der Startseite Büchertisch-News

Kein verkürztes Segensverständnis

„Theologisches Gespräch“ befasst sich mit grundlegenden Themen: Segen und Evangelium

Kassel/Wustermark – Gegen ein verkürztes Segensverständnis, das unter Segen nur materiellen Wohlstand sieht, wendet sich die baptistische Theologin Lena Tontchev, die nach ihrem Studium am Theologischen Seminar Elstal (FH) demnächst als Pastorin in der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde  Kassel-Möncheberg arbeiten wird. In der neuesten Ausgabe der Fachzeitschrift „Theologisches Gespräch – Freikirchliche Beiträge zur Theologie“ untersucht sie drei Segensformulierungen aus dem Alten Testament und eine aus dem Galaterbrief im Neuen Testament. Es gelte, die Rechtfertigung aus Glauben als Segen zu verstehen und zu verkündigen. „Wenn sich die in Christus Gerechtfertigten gleichzeitig auch als Gesegnete sehen, dann sind sie fähig, auch mit Entbehrungen und Mängeln umzugehen und diese nicht als fehlenden Segen Gottes zu interpretieren“, schreibt sie in ihrem Aufsatz. Der Segen Gottes sei ein unverdientes Geschenk, den man „nur dankbar annehmen“ könne.

Am Beispiel der Verwendung des Begriffes „Evangelium“ durch die ersten Christen weist der Dozent für Neues Testament an der Theologischen Fakultät der Universität im estnischen Tartu, Peeter Roosimaa, darauf hin, wie sich die Urgemeinde an den damaligen „Zeitgeist“ angepasst hat, um mit ihrem Anliegen verstanden zu werden. Die ersten Christen hätten sich der „heidnischen“ Sprache bedient, um ihren Glauben zu bezeugen. Denn im Römischen Imperium sei das Evangelium „in hohem Maße mit offiziellen Nachrichten aus dem Kaiserpalast verbunden“ gewesen: Es habe „dem Volk Freude bereiten“ sollen. 

In der in jedem Heft aufgenommenen Predigtwerkstatt steht eine Ordinationspredigt im Mittelpunkt. Der baptistische Alttestamentler und Albertinen-Vorstand, Dr. Stefan Stiegler (Hamburg), hat sie aus Anlass der Ordination des Frankfurter Baptistenpastors Dr. Carsten Claußen gehalten - über Matthäus 21,1-17. Die Ausführungen werden durchaus kritisch kommentiert vom zum Bund Freier evangelischer Gemeinden gehörenden Vorstandsmitglied von ERF Medien, Pastor Udo Vach (Wetzlar). Begeistert ist Vach von der verständlichen Botschaft und den kurzen Sätzen Stieglers: „Schachtelsätze sind nur ein Charisma der Intellektuellen, aber keine biblische Gnadengabe.“

Die Zeitschrift „Theologisches Gespräch“ erscheint im Oncken Verlag (Kassel) und wird gemeinsam vom Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden und dem Bund Freier evangelischer Gemeinden herausgegeben. Das Jahresabonnement, das vier Hefte umfasst, kostet 24 Euro, das Einzelheft 6,50 Euro. Nähere Informationen finden sich unter www.theologisches-gespraech.de. Schriftleiter ist der baptistische Alttestamentler Prof. Dr.
Michael Rohde (Elstal).

Klaus Rösler

(02.09.10)
J.G. Oncken Nachf. GmbH - Mündener Str. 13, 34123 Kassel - Telefon +49 561 52005-0 - Telefax: +49 561 52005-54