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Vorsicht Betrüger!

Albertinen-Diakoniewerk stellt klar: Wir sammeln keine Spenden an Haustüren

Hamburg – Trickbetrüger missbrauchen in den letzten Wochen gleich an mehreren Orten den guten Namen von Tafelnarbeiten und Diakoniewerken. Betroffen ist auch das baptistische Albertinen-Diakoniewerk in Hamburg. Es gab jetzt eine Pressemitteilung heraus, in der es darauf hinweist, „dass es keine Personen beauftragt hat, Spenden an Haustüren oder auf öffentlichen Plätzen zu sammeln“. Sollten Personen vorgeben, für das Albertinen-Diakoniewerk zu sammeln, sollte die Polizei benachrichtigt werden. Wie der Sprecher des Albertinen-Diakoniewerks, Dr. Fabian Peterson, gegenüber der Zeitschrift DIE GEMEINDE erklärte, habe man in den letzten Jahren immer mal wieder Hinweise von „aufgeregten Bürgern“ - meist älteren Damen - erhalten, die mit einem Mann zu tun gehabt hätten, der vorgegeben habe, für kranke Kinder im Abertinen-Krankenhaus zu sammeln. Vier mal sei man entsprechend informiert worden. „Aber es reicht ein Betrug, um den Namen von Albertinen zu beschädigen“, so Peterson.

In anderen Fällen in Gießen, Gladbeck und Eschweiler gaben Betrüger vor, für die örtlichen Tafelarbeiten zu sammeln. Diese gemeinnützigen Organisationen holen überzählige Lebensmittel in Supermärkten ab und verteilen sie kostenlos oder gegen einen symbolischen Betrag an Bedürftige. Für diese Arbeit seien die Tafeln auf Spenden angewiesen, was sich die Betrüger zunutze machten, warnt die Nachrichtenagentur idea. In Gießen hätten Täter auf dem Wochenmarkt Passanten angesprochen und um Geld für die örtliche Tafel gebeten, berichtete Holger Claes, Leiter des Diakonischen Werks Gießen, das die Tafel betreibt. Sie hätten sogar Sammellisten bei sich gehabt, auf denen man unterschreiben konnte. Claes stellt klar: „Wir schicken keine Leute auf die Straße zum Sammeln.“ Andere Spendensammler gäben vor, für Suppenküchen oder die Bahnhofsmission tätig zu sein. „Wir haben es hier mit einer betrügerischen Szene zu tun“, so Claes. Er rät allen, die um Spenden gebeten werden, sich Ausweis und Sammelauftrag zeigen zu lassen.

Klaus Rösler


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(17.08.10)
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