DIE GEMEINDE
Männerchöre trauern: Jürgen Speitmann ist tot
Texter, Komponist und Dirigent – Aktiv zur Ehre und zum Lob Gottes
Gummersbach – Trauer in der Männerchor-Vereinigung des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinde: Jürgen Speitmann, der viele Jahre als Vorsitzender des Liederausschusses im Vorstand und als „Bundesdirigent“ tätig war, ist am 16. März im Alter von 74 Jahren in Gummersbach gestorben. Bekannt wurde er auch als Dirigent des großen, auch überregional bekannten Männerchores der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Gummersbach-Derschlag. Noch im November hatte er diesen Chor für einen Einsatz „wiederbelebt“ und Anfang März noch eine Chorprobe geleitet. Auch als Texter und Komponist war Speitmann aktiv. Der Vorsitzende der Männerchor-Vereinigung, Hans-Ulrich Ambacher (Melsungen), würdigte den Verstorbenen. Speitmann habe als Autodidakt den Dienst der Männerchor-Vereinigung wie auch des gesamten Bundes bereichert. Er habe mit seiner ansteckenden Begeisterungsfähigkeit dafür gesorgt, dass „das gemeinsame Singen zur Ehre und zum Lob Gottes“ für viele Männer eine liebgewordene Aufgabe geworden sei. Man sei sich in der Männerchor-Vereinigung „gewiss, dass dadurch viele Menschen den persönlichen Weg des Glaubens gefunden haben“.
Horst Brauner (Berlin), Inhaber des Unternehmens „Jubal Musikproduktionen“, erinnerte daran, dass Speitmann für die CD-Box „Lieder der Freude – Männerchor Derschlag / Tondokumente der Jahre 1956-1986“ auch die Geschichte des Männerchors aufgeschrieben habe. Weiter schreibt Brauner der Zeitschrift GEMEINDE: „Bei aller Trauer über den plötzlichen Tod bleibt die Hoffnung und Gewissheit, dass Jürgen Speitmanns Texte und Musik in den Herzen der Männerchor-Brüder verankert sind und vielen Menschen weiter zum Heil und zu Trost und Freude erklingen werden.“
Der Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden würdigte den Verstorbenen als Person, die „die Kultur unserer Gemeinden mit geprägt“ habe. Sein engagierter Einsatz habe in die Bundesgemeinschaft und in viele internationale Kontakte hinein gestrahlt. Wörtlich heißt es in einem Nachruf: „Dabei ging es Jürgen Speitmann immer um ein klares Christuszeugnis zur Ehre Gottes, und das steckte viele an.“
Klaus Rösler
Der Text der Nachricht erscheint nur für angemeldete Abonnenten
(17.03.10)